Mal paar Serienhighlights, die mein ästhetisches Feingefühl kränkten:
New Girl: wäre schöner gewesen, hätte bei Minute 10 ein Sondereinsatzkommando die WG gestürmt und Zooey Deschanel erschossen. Niedlich ist leider überhaupt nicht mein Ding und so gehöre ich zu den geschätzten 5% aller postadoleszenten Menschen, die sich Disneyfilmen verweigern. Alles was gleichzeitig glotzäugig ist, plärrt und fiepst ruft bei mir allergische Reaktionen hervor.
Glee: Mein dunkelstes Geheimnis hat nichts mit nächtlichen Parkanlagen zu tun: ich bin verhältnismäßig Textsicher, was Cabaret und The Rocky Horror Show angeht (Mag aber bisher kein einziges Musical, das nach 1980 entstanden ist!). Daher ist eine Sing-und-Tanz-Serie nicht gleich aufgrund des Konzeptes zum Scheitern verurteilt. Bei Glee liegt es auch nicht unbedingt an Musik und Performance, sondern an den selten drögen Figuren.
United States of Tara: HausfrauSchrägstrichMutter mit dissoziativer Identitätsstörung, die sich regelmäßig in Teenager und Fernfahrer verwandelt. Klingt wie von einer Seminargruppe Poststrukturalismus zum Feierabendbier ausgedacht und hat auch ungefähr den entsprechenden Unterhaltungswert.
Two and a Half Men: zwischen vierter und fünfter Staffel kommt irgendwann die Erkenntnis, dass nicht mehr viel passieren wird: Charlie ist ständig betrunken, Alan peinlich und das dicke Kind ein dickes Kind.