Gesehen: Grave Encounters
Ab und an begleite ich den Mitbewohner und notorischen Dauerkartenbesitzer zum Fantasy Filmfest. Dieses Jahr also in Grave Encounters. Erwartet habe ich etwas in Richtung Paranormal Activity. Grave Encounters handelt von einem Filmteam, das eine Reality-Dokuserie zu paranormalen Phänomenen dreht. Der Thematik wegen üblicherweise inszeniert. Für Folge sechs lässt es sich über Nacht in einer ehemaligen Nervenheilanstalt einschließen. Um die Effekte kümmern sich dann dort doch Andere. Anders als in verwandten Mockumentarys wie Paranormal Activity oder Blair Witch Project wird es in Grave Encounters schnell mal konkret: Das zeichnet den Film einerseits aus, andererseits ähnelt der Grusel dabei einer Geisterbahnfahrt. Statt mit dem Unheimlichen zu spielen, ist es eher der Buh-Effekt, der einen zusammenzucken lässt. Ist auch okay, aber Albträume bekomme ich davon keine.