Über einen Referrer zum Zweitblog auf einen Blog über Swingerclubs in Berlin gestoßen. Zu diesem Blog gibt es eine Facebookseite, mit einer Handvoll Fans. Mit einem dieser Fans habe ich 2003 zusammen in Mittelhessen FÖJ-Seminare besucht. Wie klein die Welt doch ist.
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Überhaupt, Sexblogs. Ebenfalls um 2003 gab es im deutschsprachigen Raum einige davon. Vor allem aber einige gute. Mit Stories über Situationen, die mir fern waren (und es heute noch sind). Hinterhoforgien und professionelle Dominas. Erzählerisch so, dass man es gerne gelesen hat. Mittlerweile ist es schwer, gute zu finden. Auch wenn es Sexblogs der Quantität nach noch gibt. Die meisten lassen sich in eine von drei Kategorien einordnen: Fremdgehprotokolle hypersexueller Herren, swingende Paare und halbkommerzielle Sachblogs. Stilistisch überwiegend im Emoticon-Bereich.
Eine Randgruppenszene. Zwar sind viele untereinander verlinkt, aber nicht nach außen (Der Qualität nach oft zu Recht.). Sexblogger, die gut genug sind, dass man sie auch über diese Szene hinaus kennt, gibt es scheinbar keine. Ich vermute, dass es damit zu tun hat, dass RL und Web2.0-Kram immer mehr verschwimmen. Man kennt seine Leser und Follower zumindest teilweise auch real. Da tut man sich schwer, die Hosen runterzulassen. Als Autor und vielleicht auch als Leser, der weiterempfiehlt und verlinkt.