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Ethik


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Doch der Mensch kämpft nun einmal für seine Bequemlichkeit wo er kann - der kalten, anstrengenden, bisweilen grausamen Natur setzt er die Kultur der Zentralheizung, der geglätteten Straßen, der Telefone und Rettungswagen entgegen. Es ist sonderbar, wenn er sich ausgerechnet in dem Moment auf die “Natur” zurückbesinnt, wo es wiederum der eigenen Bequemlichkeit dient - nämlich der Verteidigung des gewohnten Genusses des Fleischessens.
Hilal Sezgin im nicht durchgehen pro-vegetarischem bpb-Heft Mensch und Tier. Das man übrigens auch komplett kostenlos als PDF runterladen oder bestellen kann.

04:01 pm, BY wgirl[3 Anmerkungen]

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Vegetarismusdebatte fördert Fleischkonsum

Die Forderung, weniger Fleisch zu essen, ist deshalb „harmlos“, weil sie keinen ethischen Gehalt und keine moralische Kraft besitzt. Das begreift man sofort, wenn man sie auf Menschen umlegt: Wer, anstatt zu sagen, Foltern und Vergewaltigen sind FALSCH, fordert, dass WENIGER gefoltert und vergewaltigt wird, dem fehlt jegliche moralische Legitimation und Überzeugungskraft.

Helmut Kaplan darüber, warum Eating Animals nicht grundsätzlich prima ist. 

(via Facebook)

06:06 pm, BY wgirl[11 Anmerkungen]

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Wie man in Deutschland nicht mehr mundtot gemacht wird | Telepolis

Peter Singer erhielt den Ethikpreis der Giordano-Bruno-Stiftung. Auch erfreulich: der Verfasser des Artikels hat Singer nicht nur gelesen, sondern auch verstanden. Zumindest in Praktische Ethik geht es keineswegs darum, Behinderte grundsätzlich zu töten. Singer bezieht sich lediglich auf Extremfälle, wie Kinder, die ohne Gehirn geboren werden. Solche, deren Lebensdauer gering (Stunden oder Tage, nicht Jahre) und mit starken körperlichen Schmerzen verbunden ist oder die nie in der Lage sein werden, Bewusstsein zu erlangen. Menschen die gelähmt sind oder Down-Syndrom haben, sind keineswegs betroffen. Im Gegenteil: Singer fordert, dass Menschen unabhängig von Behinderung, Ethnie, Geschlecht, Alter usw. bestmöglich gefördert werden. Komplett unproblematisch ist die Möglichkeit der Sterbehilfe trotzdem nicht: in der Praxis müsste immer wieder neu entschieden werden, ob ein Neugeborenes lebensfähig ist oder nicht. Klare Grenzen gibt es in diesem Bereich vermutlich keine. Was aber auch nicht heißt, dass die Entscheidungen beliebig getroffen werden.

12:31 pm, BY wgirl[14 Anmerkungen]

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Atomkatastrophe in Japan: Todeseinsatz am AKW Fukushima-1 - Das Dilemma des Menschenopfers - Kultur - sueddeutsche.de

Über Heldentum und Menschenopfer in der demokratisch geprägten Gesellschaft.

01:06 am, BY wgirl[15 Anmerkungen]

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TP: Roboter entwickeln Neurosen

Es gehe ihm nicht darum, freundliche Roboter zu schaffen, um deren Effizienz zu erhöhen, schreibt Khrennikov. Er möchte eine künstliche Intelligenz mit den wesentlichen Elementen der menschlichen Psyche ausstatten. Die dabei auftretenden Macken und Neurosen sind kein Fehler, sondern erwünscht, können sie doch das Verständnis psychischer Probleme vertiefen und Behandlungsmethoden verbessern.

Wenn künstliche Intelligenz menschenähnlicher wird, wird sie auch anfälliger für negative Empfindungen? Verhält sich der technische Bausatz, ähnlich wie das menschliche Nervensystem, zu Mind wie Hardware zu Software? Könnte eine künstliche Intelligenz, aufgrund ihres Ersatznervensystems, physisches und psychisches Leid empfinden? Wo fängt Leid an? Woran erkennt man es in so einem Fall? Woran würde man ein wie-auch-immer geartetes Bewusstsein erkennen? Würde man im Laufe der Konstruktion einer künstlichen Intelligenz nicht unzählige Male scheitern? Würde die Intelligenz dieses Scheitern spüren? Wie würde sie es spüren? Ist so etwas unmoralisch? 

01:17 pm, BY wgirl[1 Anmerkung]

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Mein Leben, mein Tod, meine Entscheidung — Der Freitag
Einer der Haupteinwände, den die Gegner der „aktiven Sterbehilfe“ häufig verbreiten, ist die Möglichkeit, ältere Menschen könnten illegalerweise dazu überredet werden, um aktive Sterbehilfe zu „bitten“. Denkbar wäre das, doch das Journal of Medical Ethics berichtete 2007, es gebe in Oregon, wo die aktive Sterbehilfe erlaubt ist, keinerlei Anzeichen für Missbrauch. Ich kann mir nicht vorstellen, warum das hier anders sein sollte.

Terry Pratchett macht sich, auch mit Blick auf seine Alzheimer-Erkrankung, Gedanken über Sterbehilfe.

02:02 pm, BY wgirl