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Wohnraum: Klein, aber Heim | Lebensart | ZEIT ONLINE

Ich sammele nämlich filigrane Glasobjekte. Die sind überall in meinem Raum verteilt. Ich bin 1,80 Meter groß. Mein Raum hat sechs Quadratmeter, das haut gerade so hin.

Die Zeit über Menschen, die auf wenigen Quadratmetern wohnen. Ist in Frankfurt nicht so exotisch, dafür aber weniger schön.

10:42 am, BY wgirl[5 Anmerkungen]

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Emanzipation: Der Rapunzelkomplex | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Die geistigen Mütter der Nation wie Radisch und Schwarzer beharren dabei lautstark auf ihrer Interpretationsmacht. Dabei muss man doch blind sein, wenn man wirklich glaubt, die Vermarktung des eigenen Körpers sei für eine Rapunzel wie Verona Pooth eine Form der Unterdrückung und nicht eine Handlung, mit der sie sich ökonomische und auch erotische Macht sichert. Zu den Grundfesten unserer Demokratie gehört es, dass jeder sich so entfalten mag, wie er will, und auch so Geld verdienen mag, wie er will. Meistens tun dies Menschen schlauerweise damit, dass sie genau die Teile ihrer Persönlichkeit oder ihres Körpers zum Einsatz bringen, die besonders gut entwickelt sind.

07:43 pm, BY wgirl[2 Anmerkungen]

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Armut: Obdachlose ins Licht gerückt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Fotostrecke:

Der Fotograf Roger Eberhard porträtierte Obdachlose aus Santa Barbara

11:11 pm, BY wgirl[7 Anmerkungen]

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Kulturphilosophie: Höllische Freude | Kultur | ZEIT ONLINE

Eagleton: …ich behaupte, dass das Böse aus einer Unfähigkeit zu leben entspringt. Es erwächst aus einem Mangel. Es gibt dazu eine theologische Diskussion, in der das Böse als nicht real beschrieben wird, obwohl es dies in einem anderen Sinne sogar sehr ist – aber eben als Mangel. Das Böse entsteht in Menschen, die nicht wirklich leben können.

12:36 pm, BY wgirl[9 Anmerkungen]

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Sachbücher: Wen lieb ich und wenn ja, wie viele? – Kultur | ZEIT ONLINE

Dabei liegt der größte Widerstand gegen eine Relativierung des ganzen Liebestheaters weder in Hollywood, der Pappherzen- und Schmuckindustrie, ja, wohl noch nicht mal im gefühlsduseligen Musikgewerbe. Sondern in den Herzen der Menschen. Die, wenn schon alles hin und wieder ein wenig beschwerlich ist auf Erden, wenigstens weiter an die große Liebe und das große Gefühl glauben wollen. Und das soll nun einmal sein wie gute News, teure Kunst oder Designermode: Exklusiv natürlich. Lasst sie doch.

12:57 pm, BY wgirl

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Bestseller

Nicht so spannendes Interview mit Bret Easton Ellis bei der Zeit. Auch nicht so richtig überwältigend das, was Paul Auster dem Cicero erzählt. Einige ihrer Bücher mag ich aber trotzdem.

12:29 pm, BY wgirl

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Affenversuche und Massentierhaltung: Respekt! | Wissen | ZEIT ONLINE

Schöner Artikel der Zeit, über Tierversuche, Tierhaltung und Fleischkonsum. Dazu auch: Richard David Precht, über Tierversuche an Affen und die überholten Unterscheidungskriterien zwischen Tier und Mensch.

Was mich nur stört:

“Während der Mensch seinen Mitgeschöpfen endlich zugestand, keine bloßen Gegenstände zu sein, liefen immer weniger davon durch sein Blickfeld. In den fünfziger Jahren hatten viele Deutsche noch täglichen Kontakt zu Nutztieren. Eigene Hühner- oder Kaninchenställe, gar Hausschweine waren keine Seltenheit, auch in den Arbeitersiedlungen der Städte nicht. Fleisch machte noch Geräusche, hatte Augen und Fell oder Federn.”

Die Abstraktion die notwendig ist, um in einem Schnitzel nicht das das Stück Tier zu sehen, was es eigentlich ist, setzt bereits viel früher ein. Mit Kaninchen, die zum Schlachten gehalten werden, geht man anders um, als mit denen in der Wohnung. Dieses “selbstaufgezogen und geschlachtet” ist in erster Linie ein Alibi, für das Tier macht es kaum einen Unterschied, ob es in einem “tierfreundlichen” Betrieb aufgezogen und getötet wurde oder durch den Konsumenten. Der “Esser” selbst hat bereits viel früher zwischen “Kuscheltier” und Nutztier aka Schnitzel differenziert.

01:53 pm, BY wgirl

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Der Fluch des Christentums | Feuilleton | ZEIT ONLINE

Bereits von 2000, trotzdem lesenswert: Herbert Schnädelbach (Philosoph und Adorno-“Schüler”, der sich früh von der Kritischen Theorie distanzierte) darüber, was vom Christentum übrig bleibt, wenn man die Defizite ausgleicht.

02:18 am, BY wgirl[1 Anmerkung]