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Tag 24/02/12

Während der Umgangston mit den anderen Kollegen überwiegend flapsig ist, ist er bei einer Kollegin vor allem missverständlich. Zumindest zwischen ihr und mir. Aus Angst vor zukünftigen Eskalationen sage ich es ihr beiläufig. Sie sieht es ähnlich, ich rechtfertige mich damit, dass ich oft einfach nur so rede, ohne groß darüber nachzudenken. Sie antwortet darauf, dass sie es eigentlich gewohnt ist, immer auf das einzugehen, was Andere sagen. Weil sie eben ihre Gesprächspartner immer ernst nimmt, also davon ausgeht, dass immer nur ernstzunehmende Dinge gesagt werden. Ich bin ein bisschen beleidigt, ob des subtilen Vorwurfs.

Früher habe ich viel darüber nachgedacht, was ich sagen kann, um Andere nicht zu langweilen oder vor den Kopf zu stoßen. Anders gesagt: ich war schüchtern. Und habe damit Andere vermutlich oft gelangweilt und vor den Kopf gestoßen. Freundschaftlicher Umgang kam so jedenfalls selten zustande. In dem ständigen Grübeln und Reflektieren lag sehr viel Egozentrik. Geholfen hat es dafür nie. Wenn ich schließlich doch Mal den Mund aufgemacht habe, klang es ungeschickt und unaufrichtig weil unspontan. 

Mittlerweile sage ich eher was, als dass überhaupt nichts passiert. So steht die Chance, dass kommuniziert wird, immer noch besser als beim Schweigen. Abgesehen davon habe ich auch oft Lust, mich mitzuteilen, Andere zu provozieren oder mehr über sie zu erfahren. Ohne das es immer zielgerichtet ist, einfach als Zeitvertreib und Spiel, die einzelnen Worte müssen nicht ernst genommen werden. Ich aber gerne schon. Vielleicht ist sowas seicht. Aber reden, nur um bewusst etwas mitzuteilen: ist es nicht wie essen, nur um satt zu werden oder Sex haben, allein für die Reproduktion? Es ist doch gerade menschlich, Dinge zu tun, die nicht unmittelbar nützlich sind.

Ist eine Unterteilung in “ernst nehmen” und dem Gegenteil davon nicht daher genauso irrelevant wie die Unterscheidung zwischen U- und E-Kultur? Habe ich nur Anspruch darauf, von meinem Gegenüber ernst genommen zu werden, so lange ich eine Botschaft habe, die ernst genommen werden kann? Und teile ich nicht auch was mit, ohne es gerade heraus zu sagen (und ohne irgendwelche Freud-Erklärungen zu Versprechern und Witzen)? Vor allem aber auch: was ist wert, ernst genommen zu werden? Wie viel Prozent dessen was wir sagen ist lebensnotwendig? Und wer beurteilt das?

11:37 pm, BY wgirl[2 Anmerkungen]

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Tag 21/02/12

Weil es im Nebenfach Wissenschaftsgeschichte wenig Auswahl bei den Veranstaltungen gibt, belegte ich letztes Semester ein Seminar mit Schwerpunkt Ägyptologie. Wie alles Antike hat mich Ägypten bisher eher überhaupt nicht interessiert. Alles, was ich vorher über das alte Ägypten wusste, stammte aus dem Religionsunterricht, “Asterix und Kleopatra” und “Die Mumie kehrt zurück”. Als Heranwachsende habe ich mich Mal sehr im Ägyptischen Museum gelangweilt. Vielleicht weil Ägypten abstrakt ist. In späteren historischen Epochen gibt es mehr Individuen: Namen, persönliche Dramen und auch bessere Dokumente. Ich kann Schicksale und Entscheidungen verstehen und Parallelen zur Jetzt-Zeit ziehen. Aus Ägypten gibt es nur Gräber und kryptische Zeichen. Übrigens waren die Ägypter gar nicht so vom Jenseits besessen. Es sind nur einfach mehr Tempel und Grabanlagen als Siedlungen erhalten. Die Gräber lagen in der Wüste, die Siedlungen am Nil. Verlassene Siedlungen wurden weggespült oder überbaut. Vergessene Gräber dagegen einfach zugeweht.

Anfangs war es mit Ägypten auch nicht so einfach. Ich wusste nicht, was Dynastien in diesem Zusammenhang sind und hatte keine Ahnung, wann das Mittlere Reich gewesen sein soll. Mit der Zeit stellte ich fest, dass es eigentlich egal ist. Über Ägypten lassen sie sowieso kaum Aussagen machen. Es ist nicht Mal ganz klar, wie viele Einwohner es gab und welche Hautfarbe sie hatten. Es geht um ein Gebiet, das paar Mal so groß wie Deutschland ist und um einen Zeitraum von 2500 Jahren, der wiederum über 2000 Jahre zurück liegt. Was kann man dazu schon sagen? Gerade weil alles so bizarr ist, kann es aber auch spannend sein. Es gibt 2000 Jahre alte Texte, die darauf hinweisen, dass man vor dem Reden besser erst Mal denken sollte. Und ebenso alte Texte, in denen Leute erzählen, wie sie dem König einen tanzenden Zwergen geschenkt haben, weil er es sich dringend gewünscht hat. Beides ist faszinierend: zu sehen, dass Menschen vor 4000 Jahren nicht komplett anders waren als heute, sondern sich auch mit Verwandten gestritten oder ihren Lebenslauf manipuliert haben. Aber auch das Gegenteil, die ganzen Vorstellungen, die man heute, als neuzeitlicher Europäer nicht mehr nachvollziehen kann. Dazu kommt natürlich noch, dass Ägyptologie als Wissenschaft in ihrer Aussagekraft und Relevanz mindestens an Kunstgeschichte heran reicht. 

10:39 pm, BY wgirl[1 Anmerkung]

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Tag 18/02/12

Samstage sind die schlimmsten Arbeitstage. Nicht, weil ich dann raus muss, während alle Anderen sich im Bett umdrehen. Samstagmorgens zu arbeiten hat wenigstens den Vorteil, dass ich freitagabends nichts unternehmen muss. Schlimm an Samstagen sind die Leute. Samstag kommen die Privatkunden. Menschen, die Druckereien nur aus Erzählungen kennen, jetzt aber dringend und sofort Hochzeitseinladungen und Visitenkarten brauchen. Menschen, die, weil sie keine Ahnung haben, wie es läuft, komplett unvorbereitet sind, bis auf paar vage Ideen. Das wäre okay, wüssten sie wenigstens davon und würden entsprechend planen. Viel Zeit haben sie allerdings nie, denn schließlich ist heute Samstag und wer will den Samstag schon zwischen Druckern und Schneidemaschinen verbringen.

Die meisten meiner Kollegen jedenfalls auch nicht, Katerkoma und Fußballplatz sind schließlich genauso schön. Also hasten wir Übrigen von Diplomarbeitsbindung zu Schülerbandplakat, im Nacken eine Soccer mom, die gerne auch männlich und 60 oder Paar und Mitte dreißig sein kann und nicht versteht, dass sie unsere stundenlange und ununterbrochene Aufmerksamkeit nicht einfach für die 10 Euro kaufen kann, die sie am Ende da lässt. Natürlich geben wir unser Bestes (also oft), aber das bei allen Kunden und vor allem immer der Reihe nach. Samstags kommen aber nicht nur die, die eigentlich Besseres zu tun haben, sondern auch die, die überhaupt nichts zu tun haben. Die Alten, Einsamen und Verrückten mit ihren Geschichten. Künstler, deren Namen niemand mehr kennt (oder auch nie kannte) und Schriftsteller, die niemand liest. Die zur Dienstleistung auch Worte brauchen und denen ich mit sechsundzwanzig Jahren nie was sagen kann, was wenigstens ein bisschen authentisch oder gar hilfreich wirkt.

09:15 pm, BY wgirl[3 Anmerkungen]

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Tag 12/01/12

Opi-next-door und Kunde bei uns bringt dem Kollegen drei Sorten Hustenbonbons mit. Damit sich der Kollege das Rauchen abgewöhnen kann, in dem er immer im Wechsel eine Sorte lutscht. Gerne würde der Kunde auch noch den Tabak konfiszieren, aber das möchte der Kollege dann doch nicht. Zum Abschied der Rat, regelmäßig einen Keks zu essen, denn “Die Schnute möcht’ was zu Beissen haben”. Die Homöopathie der Weltkriegsgeneration.

01:29 pm, BY wgirl[2 Anmerkungen]

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Tag 07/12/11

Herbststurm. Im Erdgeschoss des Wolkenkratzers lausche ich seinen Stahlträgern. Ein leises Summen. Mein Walgesang.

02:09 am, BY wgirl[9 Anmerkungen]

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Tag 05/12/11

Im Sommer zum ersten Mal seit 10 Jahren die Schwestern meines Vaters getroffen. Irritiert gewesen, dass sie noch leben. Natürlich nicht rational. Seine Existenz ist für mich mittlerweile sehr abstrakt. Ungefähr wie das Mittelalter oder Beatniks. Es gab ihn. Aber es ist so fern, wie eine andere Generation oder eine andere Epoche. Seine Schwestern, die gedanklich zu ihm gehören, sind da. Er nicht.

Vor allem seine ältere Schwester sieht ihm sehr ähnlich. Ich mag beide Schwestern und beide überfordern mich. Wir sind einander fremd, es ist sehr mühsam. Sie kennen möchte ich schon. Diese Wissen-woher-man-kommt-Sache, die sich eigentlich nicht wirklich erklären lässt, ohne aufs ebenso unvernünftige “Blut ist dicker als Wasser” zurückzugreifen. 

Nach dem Treffen im Sommer kam jedenfalls der Vorsatz, mich öfters bei ihnen zu melden. Dabei nicht gleich bedacht, wie schwierig es eigentlich ist, mit jemanden zu kommunizieren, der gleichzeitig fremd und verwandt ist. Was ist zu unpersönlich? Was ist indiskret? Bevor ich demnächst in ihrer Stadt bin, brauche ich Stunden, um per Mail ein Treffen vorzuschlagen.

12:13 am, BY wgirl[3 Anmerkungen]

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Tag 23/11/11

November has tied me/To an old dead tree/Get word to April/To rescue me/November’s cold chain

- Tom Waits: November

Grauer Himmel als Metapher. So originell. Weniger als sonst weiß ich nicht, wie ich es schaffe, morgens aufzustehen. Und erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder im Bett zu liegen. Die To-Do-List ist unendlich: Wohnung suchen, Praktikumsplatz suchen, Scheine einsammeln, Essays schreiben, Referate vorbereiten, Texte lesen, Blockveranstaltungen besuchen, Zugtickets kaufen, jemanden finden, der meine Abschlussarbeit betreut. Fortschritt kaum spürbar und unverhältnismäßig zur Menge. Darunter so viele Dinge, die mich bewerten. Die vielleicht nicht persönlich gemeint sind, die ich aber trotzdem persönlich nehme: wieder jemand, der mich nicht in seiner Wohnung haben will. Wieder eine Stellenausschreibung, die mir vermittelt, dass ich zu dumm bin. Wieder ein Dozent, der nicht auf meine Wortmeldung eingeht. All das wirft Schatten. Das Positive spüre ich nur flüchtig: ein Kollegenlob hier, eine Essenseinladung dort. Bin sehr undankbar und das hat keiner verdient. Ich auch nicht.

01:38 am, BY wgirl[3 Anmerkungen]

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Tag 10/11/11

Während das Studium gerade eher deprimiert - erfolglose Suche nach einem Betreuer für die Magisterarbeit, öde Pflichtveranstaltungen, unverhältnismäßiger Arbeitsaufwand - wird die Arbeit immer befriedigender. Es ist ein Aushilfsjob in einer Druckerei. Etwas, was mit Einarbeitung wohl jeder Hauptschüler könnte: bisschen Technik, bisschen Ordnung, viel Geduld. Trotzdem ist es abwechslungsreich und macht manchmal sogar Spass.

Kunden sind Studenten und Rentner, Geschäftsleute mit Deadline im Nacken und Stammgäste, die auch mal länger bleiben. Ich kann nicht ganz verstehen, warum ausgerechnet mir Arbeit mit Menschen zumindest tendenziell gefällt. Vielleicht sind es die kurzen, unverbindlichen Begegnungen. Ein Fremder kommt und für 10 Minuten oder 2 Stunden bekomme ich einen Einblick in seinen Alltag: der übernächtigte Kneipenbesitzer kurz vor der Eröffnung, der Flyer braucht. Die Landschaftsarchitektin, die ihre Baupläne vervielfältigen möchte. Anstrengende Kunden sehe ich als Herausforderung. Ist jemand mit dem eigenen Auftrag überfordert, helfe ich gerne. Einige wenige überlasse ich lieber den Kollegen. Hinterher fasst man sich kurz gemeinsam an den Kopf, dann geht es weiter. 

Stress kam bisher nur von Außen (oder von mir selbst). Aufgesetzte Zwangskumpelei gibt es aber auch nicht. Manchmal verdreht der Vorgesetzte die Augen, manchmal bin ich etwas zu sehr auf mich gestellt. Es dauerte, bis ich mit den Kollegen warm wurde. Trotzdem läuft es. Ganz ohne Machtspielchen und getuschelt wird eh nur über die Kunden. Die Hierarchie geht tatsächlich ausnahmsweise nach Kompetenz. Mache ich Fehler, nuschelt der Vorgesetzte “Kommt vor” und hilft. Aber sie werden auch immer seltener. Es beruhigt mich zu wissen, dass mich die Hochschule nicht komplett inkompetent gemacht hat. Von all meinen Jobs ist es bisher der Beste. Wobei Akt stehen aber auch ganz okay war.

02:54 am, BY wgirl[2 Anmerkungen]

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Tag 14/09/11

Mädchengespräche. Freundin S. ist ein bisschen empört: “Das ist doch scheiße, dass ihr euch über Sex und Männer definiert!”. Frage zurück, worüber man sich eigentlich definieren darf. Geld geht eindeutig nicht und gute Leistungen im Studium sind auch ein No-Go. Kapitalistische Verwertungslogik halt. Schönheit geht auch nicht, ebenso wenig beruflicher Erfolg und Wissen. Alles was produktiv ist, ist ja irgendwie kapitalistisch. Oder zumindest blinder Aktionismus, wenn man es ausbaut. Sie überlegt kurz und ihr Gesicht sagt, dass sie da noch nicht weiter drüber nachgedacht hat, dann: “Zum Beispiel über Kunst kann man sich doch definieren!”. Ich denke an Ehefrauen, die ihre selbstgefriemelten Mondsteinketten auf Dawanda feilbieten und an das, was Damien Hirsts Geschichten so einbringen. Klarer Fall von kein richtiges Leben im Falschen.

10:39 pm, BY wgirl[5 Anmerkungen]

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Mainfest

An ungeraden Sonntagen zwischen dem sechsten und zehnten Tag im Monat verlasse ich auch mal den Puff, den ich zu Hause nenne. In dem Fall war der Anlass ein mehrfach verschobenes Treffen mit dem Loh. Sich mit dem Loh zu verabreden ist ja immer nicht so einfach. Da er den Großteil seines Lebens wahlweise im Wald oder in Düsseldorf verbracht hat, ist sein Orientierungssinn für den urbanen Raum verkümmert. Sofern man sich nicht an einer Straßenbahnhaltestelle inklusive Richtungsangabe verabredet, ist die Wahrscheinlichkeit seines pünktlichen Eintreffens tendenziell gering. Daher schlug ich als Treffpunkt die sogenannte Sommerwerft vor. Sommerwerft ist bisschen das Woodstock des Straßentheaters. Nur halt im südhessischen Maßstab. Als ich vor Jahren das erste Mal dort war, war es Selbstverwirklichung pur. Zumindest für Menschen, die gefühltermaßen 1970 haben. Ungern erinnere ich mich an Exzesse mit Rotwein als Fingerfarbe auf 20-Meter-Schreibmaschinenpapierrollen und Puppentheater. Das Problem dabei ist, dass die meist leidenschaftlich involvierte Begleitung häufig beleidigt reagiert, wenn man ihr wegen solchen Aktionen aufs Maul haut. Da bleibt dann nur Aussitzen.

In diesem Jahr oder zumindest heute ging es aber eigentlich. Vermutlich zum Leidwesen der Veranstalter war das Publikum etwas durchmischter: mehr Hipster und Irgendwie-Linke statt nur Filzfrisuren und Pädagogikstudenten. Das sorgt ein bisschen für Verspannung und dämpft den Elan. Sommerwerft ist am Osthafen, eigentlich aus der Ferne zu sehen und daher leicht zu finden. Der Loh kam dann auch nur 30 Minuten zu spät und der Klang von Reggae aus einem Kofferradio täuschte angemessen über sein zeitweiliges Ausbleiben hinweg. Cocktail mit Gurke und Volxkücheneintopf aus dem Napf (Der Loh!) konnten aber nicht über die frühherbstlichen Außentemperaturen hinwegtäuschen. Irgendwann gingen wir Richtung Innenstadt und Nahverkehr und landeten - Hurra! - auf dem Mainfest. 

Auf einem Rummel war ich das letzte Mal sicherlich, als ich noch in Pommern wohnte. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ansprüche für kulturelles Erleben dort nicht zu hoch sind. Die Frankfurter Sozialgewohnheiten sind für gewöhnlich zu alternativ oder nymphoman für so etwas, zum Glück bildet Spessartbub Loh die Ausnahme. Da ich immer große Hemmungen habe, einfach so Fremde zu fotografieren (und noch größere davor, sie zu fragen, ob es okay geht) fällt die Dokumentation des Ganzen etwas knapp aus:

Neben besessenem Kind und Zombie fürchtet der Frankfurter Geisterbahnfahrer vor allem Albert Einstein.

Geschossen wir bevorzugt auf Meerschweinchen (oder Pandas?)…

… als Gewinn winken jedoch säuglingsgroße Beutelratten.

Wem Schusswaffen zu soft sind, bleibt immerhin noch ein Russisch Roulette mit Intimpiercings.

Hier kann sich der Loh noch nicht entscheiden, auf wen er schießen möchte. Nicht im Bild: die “Lass die Libanesin schießen!”-Mädchengang, sowie der zweite Schusswaffenverwalter mit Walter Sobchak-Temperament, der die Libanesin anbrüllte, nicht das Gewehr auf sein Auge zu richten, während sie den Finger am Abzug hat.

Trotz Fehler in der Haltung ist meine Trefferquote hoch. Das ist sehr ermutigend, ist dieses Schaustellergewerbe doch sicher auch was, was sich gut mit Magister machen ließe. 

Dabei ist gar nicht so klar, ob man als Schausteller geboren, oder dazu gemacht wird. Bei diesem Spiel geht es übrigens darum, einen Nagel mit drei Schlägen in ein Brett zu bekommen. Für Gewinner gibt es Sekt. Spielen Frauen oder Kindern, werden die Nägel bis auf ein Drittel vorgehämmert.

Wenn man nichts gewinnt, bleibt immer noch dieser Stand mit sehr günstigen zahnmedizinischen Utensilien. So können Menschen, ohne den für den Rekommandeur-Beruf nötigen Charme, sich immerhin mit der eigenen Praxis selbstständig machen.

12:30 pm, BY wgirl[4 Anmerkungen]