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Unkritische Theorie

Wie immer in ganz eigener Sache: seit dem Nikolaustag ist eine Sammlung meiner Tweets als Ebook erhältlich: bei Amazon, über den iTunes-Store und alternativ bei Beam und txtr. Zum Thema “Tweets als Buch” kann man viel sagen, muss man aber nicht. Für mich war es eine interessante Erfahrung und mehr Arbeit als erwartet. Vielleicht gibt es irgendwann Mal ein richtiges Buch von mir, wie alle angehenden Geisteswissenschaftlerinnen bin ich in diese Richtung ziemlich aufgeschlossen (aber auch typisch unmotiviert und Mal im Ernst: literarisches Schreiben ging hier noch nie).

Telepolis knews: Ein Drittel der Twitter-Nutzer hat niemals gezwitschert

"Im Grunde wiederholt sich nur, was auch bei Websites und Blogs zuvor passiert ist. Es wird chic oder gar zwingend, in bestimmter Weise online präsent zu sein. Es wird der erste Schritt gemacht, aber nur wenige machen dann konsequent weiter, was auch eine Frage der Zeit, der Lust, der Freunde oder der Ideen ist."

Hab seit einigen Monaten einen ähnlichen Eindruck, es wiederholt sich alles: Erst hatten ein paar Leute Websites, dann gab es Beepworld. Erst war das Angebot an Blogs überschaubar, plötzlich hatte fast jeder eins. Obwohl es auf einmal so viele gab, wurde es schwierig, interessante zu finden. Bei Twitter geht es mir gerade ähnlich, obwohl immer mehr neue Namen auftauchen, es immer mehr Accounts mit 1000plus Followern zu geben scheint, finden sich doch auch immer weniger, die man über einen längeren Zeitraum unterhaltsam, informativ oder was auch immer findet.

Aber wenn Twitter vorbei ist, was ist das Nächste? Exzessives Chatroulette?